Gegen die Demenz

Bild von Gerd Altmann, Pixabay

In meinen Blogbeiträgen möchte ich Ihnen als pflegende Angehörige oder interessierter Mensch einige Anregungen und Tipps im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen mitgeben.

Allgemeines

Ich werde hier keine medizinischen Details nennen, sondern mich auf den Alltag beschränken. Medizinische Ratschläge bleiben den Fachärzten/Fachärztinnen vorbehalten.

Auf diesem Blog gebe ich nur Beschäftigungstipps, Anregungen zur Gestaltung des Alltags und vielleicht noch den einen oder anderen nützlichen Tipp, wenn mal wieder alles aus dem Ruder läuft.

Für Angehörige ist es eine große Belastung, ein Familienmitglied zu pflegen/zu betreuen, das an Demenz und ihren vielen Formen leidet. Die kognitive Leistungsfähigkeit lässt nach, immer mehr Erinnerungslücken treten auf, die Beweglichkeit geht nach und nach verloren … Es ist traurig und manchmal nur schwer zu ertragen.

Aber manchmal geht es einem selbst nicht gut, die Decke fällt einem auf den Kopf und die gesamten guten Ratschläge können einen einmal kreuzweise … Wir sind alle nur Menschen und wir dürfen auch einmal müde sein, inkonsequent, sauer, überfordert und was noch alles. Diese Gefühle dürfen zugelassen werden. Manchmal geht einem dann die Mutti, der Vater, die Oma, der Opa auf den Geist – ja, es ist so und das darf es auch. Als sie noch gesund waren, haben sie auch manchmal genervt. Andere Leute werden von uns auch das eine oder andere Mal genervt sein. So ist das Leben.

Lassen Sie sich nicht verwirren, verwirren Sie nicht die Verwirrten, auch wenn Sie es tun und bleiben Sie sich selbst treu, denn so kennt Sie Ihr Angehöriger/Ihre Angehörige.

Es ist kein gerader, einfacher, gepflasterter Weg, den wir als pflegende Angehörige gehen, meistens ist er gespickt mit Steinen und Schlaglöchern, aber er ist auch schön. Der eine oder andere von uns wird über Behörden fluchen, doch über diese Hürden werde ich auf diesem Blog weniger berichten, da diese von Land zu Land unterschiedlich sind. Aber, wenn jemand Fragen hat, dann mache ich mich gern schlau.

Bild von Martin Winkler auf Pixabay 

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